Mehrere Submarken, aber keine Struktur?
seitenwind schafft Klarheit in der Markenarchitektur
Wenn ein Unternehmen wächst, wächst oft auch das, was wir liebevoll das „Marken-Gepäck“ nennen. Neue Produkte, neue Märkte, neue Zielgruppen – auf dem Papier klingt das nach Business as usual. Doch irgendwann zeigt sich die Schattenseite: Das Markenportfolio wird zum Labyrinth. Submarken entstehen ohne System, Logos (und PowerPoint-Präsentationen! Diese PowerPoint-Präsentationen!) entwickeln ein erstaunliches Eigenleben, und das Gesamtbild fühlt sich weniger nach orchestrierter Markenführung und mehr nach kreativer Selbstverwaltung an. Was anfangs wie Vielfalt wirkt, kippt schnell ins Unübersichtliche. Kund:innen verlieren den Faden, Teams verlieren Orientierung; und Marketingbudgets verlieren ihre Wirkung.
Challenge
Warum entstehen chaotische Markenportfolios?
Niemand „plant“ ein durcheinandergeratenes Markenportfolio. Es passiert leise, nebenbei und meist aus guter Absicht: Ein Produkt bekommt einen eigenen Namen, weil es pragmatisch erscheint. Ein Team entwirft ein Logo, weil es schnell gehen muss. Eine Akquisition bringt zusätzliche Marken mit, die sich „irgendwie“ einfügen sollen. Unterschiedliche Zielgruppen bringen ihre eigenen Submarken hervor. So entsteht nicht über Nacht, sondern oft über Jahre ein Patchwork aus Botschaften, Designs und Identitäten.
Das Problem daran: Wenn die Wiedererkennbarkeit fehlt, wird jede Kaufentscheidung komplizierter. Wenn jede Submarke eigenes Material braucht, werden Budgets zu Nebel. Und wenn die Kernmarke unter zu vielen Einzelmarken begraben wird, verliert sie ihre Strahlkraft.
Der Schlüssel heißt Markenarchitektur
Die Lösung liegt in einer klaren Markenarchitektur. Sie definiert, wie Hauptmarke und Submarken zueinanderstehen, und schafft damit den Bauplan für ein strukturiertes, verständliches Markenportfolio. Ob als Dachmarkenstrategie, Mehrmarkensystem oder hybride Form: Die Architektur bestimmt, wie ein Unternehmen wahrgenommen wird, wie Botschaften funktionieren und wie effizient Kommunikation sein kann.
Der seitenwind-Ansatz
seitenwind begleitet Unternehmen an dem Punkt, an dem Vielfalt zur Komplexität geworden ist und Klarheit gebraucht wird. Unser Ansatz: „Beginne dumm.“ Wir analysieren das bestehende Markenportfolio, betrachten Zielgruppen, Marktlogiken und interne Strukturen und fragen, wozu jede einzelne Marke eigentlich dienen soll. Erst wenn sichtbar wird, welche Rolle eine Marke im Gesamtgefüge spielt oder spielen soll, lässt sich entscheiden, wie das System künftig aussehen kann.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kund:innen eine Markenarchitektur, die sowohl strategisch sinnvoll als auch im Alltag praktikabel ist. Wir definieren, welche Marken geführt, gestärkt oder neu geordnet werden sollten, und formulieren Leitlinien, die Orientierung geben. Dabei geht es nicht nur um Positionierungen oder Namenslogiken, sondern auch um die Frage, wie eine Marke erlebt.
Dieser strategische Rahmen wird anschließend in ein konsistentes Markendesign übersetzt. Wir entwickeln Designsysteme, die die neue Struktur zeigen und in allen Kommunikationsmedien – digital wie analog – funktionieren. Von der Corporate-Design-Logik über Submarkenkennzeichnungen bis hin zur Gestaltung einzelner Touchpoints entsteht ein System, das Ordnung schafft.
Parallel unterstützen wir Unternehmen auch bei der interne Implementierung. Markenarchitektur wirkt nur dann, wenn alle damit arbeiten können. Deshalb begleiten wir Teams dabei, die neue Logik zu verstehen und in ihren Prozessen zu verankern. Wir entwickeln Kommunikationsstrategien, Storytelling-Ansätze und Roadmaps, die den Übergang in die neue Struktur klar und machbar machen.
Leistungen
- Markenworkshops
- Analyse Markenportfolios
- Analyse Zielgruppen und Marktlogiken
- Markenleitbilder
- Naming
- Designsysteme
- Kommunikationsstrategie
- Storytelling
- Roadmap zur Umsetzung